Kategorie-Archiv: Deutschsprachige Skalen

Kurzfragebogen zur Erfassung von Allgemeiner und Facettenspezifischer Arbeitszufriedenheit (KAFA)

Der Kurz­fra­ge­bo­gen zur Erfas­sung von All­ge­mei­ner und Facet­ten­spe­zi­fi­scher Arbeits­zu­frie­den­heit (KAFA) folgt dem Kon­struk­ti­ons­prin­zip des Job Descrip­tive Index und Arbeits­be­schrei­bungs­bo­gens. Arbeits­zu­frie­den­heit wird darin nicht direkt gemes­sen, son­dern aus wer­ten­den Beschrei­bun­gen abge­lei­tet. Zu einem Ober­be­griff (z. B. „Mein/e Vorgesetzte/r“) wer­den posi­tive und nega­tive Eigen­schaf­ten und Ver­hal­tens­wei­sen vor­ge­ge­ben (z. B. „ist fair“ oder „ist da, wenn man ihn/sie braucht“), zu denen die Befrag­ten jeweils ange­ben sol­len, ob bzw. wie stark sie auf den Ober­be­griff zutref­fen. Die Arbeits­zu­frie­den­heit als eva­lua­ti­ves Urteil über die Arbeit bzw. Teil­as­pekte der Arbeit spie­gelt sich in der Zustim­mung bzw. der Nicht-Zustimmung zu den posi­ti­ven und nega­ti­ven Beschrei­bun­gen wider.

wei­ter­le­sen…

Der Arbeitsbeschreibungsbogen (ABB)

Der Arbeits­be­schrei­bungs­bo­gen (ABB) ist eine deutsch­spra­chige Adapta­tion des Job Descrip­tive Index (JDI). Er besteht aus einer Liste mit ins­ge­samt 79 posi­ti­ven und nega­ti­ven Adjek­ti­ven und kur­zen Aus­sa­gen, zu denen die Teil­neh­mer jeweils ange­ben sol­len, inwie­fern sie auf ihre Arbeit bzw. die jewei­li­gen Arbeits­fa­cet­ten zutref­fen. Ein kür­zere Adapta­tion des ABB liegt mit dem Kurz­fra­ge­bo­gen zur Erfas­sung von All­ge­mei­ner und Facet­ten­spe­zi­fi­scher Arbeits­zu­frie­den­heit (KAFA) vor.

Neu­ber­ger (1976) erwei­terte die fünf Facet­ten des JDI (Tätig­kei­ten, Kollegen/innen, Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten, Bezah­lung und Vorgesetzte/r) um die bei­den Facet­ten Arbeits­be­din­gun­gen und Orga­ni­sa­tion und Lei­tung. Außer­dem fügte er Ein-Item-Skalen zur Mes­sung der erleb­ten Job-Unsicherheit, der Zufrie­den­heit mit der Zeit­ein­tei­lung sowie der all­ge­mei­nen Arbeits– und Lebens­zu­frie­den­heit hinzu. Auch das Ant­wort­for­mat des JDI wurde geän­dert: Anstelle von „Ja“, „Nein“ und „?“ haben die Teilnehmer/innen beim ABB die Mög­lich­keit, den Grad ihrer Zustim­mung auf einer vier­stu­fi­gen Skala (ja, eher ja, eher nein, nein) anzugeben.

wei­ter­le­sen…

Fragebogen zur Erhebung von Arbeitszufriedenheitstypen (FEAT)

Der Fra­ge­bo­gen zur Erhe­bung von Arbeits­zu­frie­den­heits­ty­pen (FEAT) basiert, wie der AZK, auf dem Zür­cher Modell der Arbeits­zu­frie­den­heit. Auch er misst Zufrie­den­heit nicht auf einer ein­di­men­sio­na­len Skala, son­dern erfasst qua­li­ta­tiv unter­schied­li­che For­men von Zufrie­den­heit, die sich aus der Kom­bi­na­tion von vier Kern­va­ria­blen ablei­ten. Detail­lierte Infor­ma­tio­nen zum FEAT fin­den sich auf der Seite der Auto­rin.

Die vier Kernvariablen

Dem Zür­cher Modell zufolge ent­ste­hen ver­schie­dene For­men von Arbeits­zu­frie­den­heit in Abhän­gig­keit von vier Zustän­den bzw. Pro­zes­sen. Im Unter­schied zum AZK erfasst der FEAT nicht den Zufrie­den­heits­typ als sol­chen, son­dern die Kern­va­ria­blen selbst. Aus den Kern­va­ria­blen „Soll-Ist-Wert-Vergleich“, „Kon­troll­wahr­neh­mung“, „Anspruchs­ni­veau­re­gu­la­tion“ und „Problemlösungsversuche“ las­sen sich ins­ge­samt 36 mögliche Arbeits­zu­frie­den­heits­ty­pen ableiten.

wei­ter­le­sen…

Arbeitszufriedenheits-Kurzfragebogen (AZK)

Der Arbeitszufriedenheits-Kurzfragebogen (AZK) ist ein auf dem Zür­cher Modell basie­ren­des Ver­fah­ren, mit­hilfe des­sen fünf der sechs pos­tu­lier­ten For­men von Arbeits­zu­frie­den­heit bzw. –unzu­frie­den­heit gemes­sen wer­den. Auch wenn der Name „AZK“ einen in sich abge­schlos­se­nen Fra­ge­bo­gen ver­mu­ten lässt, besteht er nicht aus einem fest­ge­leg­ten Item­pool. Brug­ge­mann gibt ledig­lich Vor­schläge für Item­for­mu­lie­run­gen, die im Laufe der nach­fol­gen­den Jahre von Brug­ge­mann selbst und ande­ren Auto­ren um wei­tere Items ergänzt wur­den. Auch die Scoring-Methode wird nicht ein­deu­tig fest­ge­legt, son­dern vari­iert je nach Unter­su­chung. Häu­fig sol­len die Pro­ban­den unter fünf Items das Item aus­wäh­len, das am bes­ten auf sie zutrifft. Es besteht aber auch die Mög­lich­keit, alle Items auf einer fünf­stu­fi­gen Likert­skala beant­wor­ten zu lassen.

wei­ter­le­sen…

Skala zur Messung von Arbeitszufriedenheit (SAZ)

Die Skala zur Mes­sung von Arbeits­zu­frie­den­heit (SAZ; Fischer & Lück, 1972) war das erste stan­dar­di­sierte deutsch­spra­chige Ver­fah­ren zur Mes­sung von Arbeits­zu­frie­den­heit. Der SAZ unter­schei­det zwar neun ver­schie­dene Arbeits­fa­cet­ten, die sich aber empi­risch nicht dif­fe­ren­zie­ren las­sen (Neu­ber­ger, 1975). Das bedeu­tet, dass der SAZ nur Aus­sa­gen über die all­ge­meine Arbeits­zu­frie­den­heit zulässt.

Zur Mes­sung der Zufrie­den­heit wer­den den Befrag­ten Aus­sa­gen über ver­schie­dene Aspekte der Arbeit vor­ge­ge­ben. Als Ant­wort­for­mat wer­den fünf­stu­fige Likerts­ka­len ver­wen­det, deren Anker sich je nach Item unter­schei­den (s.u.). Neben der 37 Item umfas­sen­den Lang­ver­sion gibt es auch eine Kurz­ver­sion (SAZK), die aus den 8 trenn­schärfs­ten Items besteht.

wei­ter­le­sen…