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Maslows Bedürfnishierarchie

Mas­low Bedürf­nis­hier­ar­chie zählt zu den bekann­tes­ten Inhalts­theo­rien der Arbeits­mo­ti­va­tion. Sie ver­sucht, mensch­li­ches Ver­hal­ten durch ver­schie­dene Motive und das Aus­maß ihrer Befrie­di­gung zu erklären.

Maslow_Pyramide

Mas­lows Bedürf­nis­hier­ar­chie (Mas­low, 1943)

Die Theo­rie basiert auf drei Grund­an­nah­men: (1) Mas­low nimmt an, dass es sich mensch­li­che Bedürf­nisse in fünf Kate­go­rien ein­tei­len lassen.

  • Phy­sio­lo­gi­sche Bedrüf­nisse: Essen, Trin­ken, Schla­fen etc.
  • Sicher­heits­be­dürf­nisse: Schutz vor Gefahren
  • Soziale Bedürf­nisse: Zuge­hö­rig­keit, Ver­trauen, Nähe
  • Indi­vi­dual­be­dürf­nisse: Aner­ken­nung, Erfolg, Wertschätzung
  • Bedürf­nis nach Selbst­ver­wirk­li­chung: per­sön­li­che Ent­fal­tung, die Per­son wer­den, die man sein möchte.

Die fünf Bedürf­nis­ka­te­go­rien unter­teilte er noch­mals in die bei­den Kate­go­rien Defi­zit­be­dürf­nisse (phy­sio­lo­gi­sche Bedürf­nisse, Sicher­heits­be­dürf­nisse und soziale Bedürf­nisse) und Wachs­tums­be­dürf­nisse (Indi­vi­dual– und Selbst­ver­wirk­li­chungs­be­dürf­nisse). (2) Die zweite Grund­an­nahme besagt, dass je weni­ger ein Bedürf­nis befrie­digt ist („Bedürf­nis­de­pri­va­tion“), umso stär­ker der Drang ist, es zu befrie­di­gen. Mas­low fügte spä­ter hinzu, dass diese Annahme nicht für das Bedürf­nis nach Selbst­ver­wirk­li­chung gelte. Hier ist es umge­kehrt: Ein hohes Maß an Selbst­ver­wirk­li­chung lässt den Drang nach wei­te­rer Selbst­ver­wirk­li­chung nicht sin­ken, son­dern stei­gen. (3) Mas­low nimmt wei­ter an, dass mit stei­gen­der Bedürf­nis­be­frie­di­gung das nächst­hö­here Bedürf­nis akti­viert wird. So wird das Bedürf­nis nach Sicher­heit erst dann wirk­sam, wenn phy­sio­lo­gi­sche Bedürf­nisse befrie­digt sind.

wei­ter­le­sen…